Rundgang durch die App
Fünfzehn Bildschirme, echte Aufnahmen aus der App. Klick dich über die Schrittliste durch oder tippe einfach auf den Bildschirm, um weiterzublättern.
1 Erster Start
Ein Bildschirm, kein Assistent: oben die Wahl zwischen neuem Konto und der Verknüpfung mit einem vorhandenen TalX-Gerät, darunter Bild und Name. „Neues Konto“ erzeugt lokal ein Schlüsselpaar – das ist die gesamte Anmeldung.
2 Name & Bild
Der Anzeigename ist Pflicht, das Profilbild optional. Beides lässt sich später jederzeit ändern; Änderungen gehen automatisch verschlüsselt an alle verbundenen Kontakte.
3 Berechtigungen
Erst nach der Einrichtung fragt TalX nach Rechten – vorher wüsstest du ja nicht, wofür. „Geräte in der Nähe“ ist die Bluetooth-Suche für die Zustellung ohne Internet. Kamera, Mikrofon und NFC kommen erst, wenn du sie tatsächlich benutzt.
4 Leere Chatliste
Es gibt kein Verzeichnis, in dem man jemanden suchen könnte. Ein Kontakt entsteht nur, wenn zwei Geräte einmal bewusst ihre öffentlichen Schlüssel austauschen. Der praktische Nebeneffekt: Man kann von Unbekannten nicht angeschrieben werden.
5 Kontakt verbinden
Oben steht dein eigener Schlüssel als QR-Code – der andere scannt, fertig. Eine Richtung genügt: Der Scanner meldet sich authentifiziert zurück, danach steht der Kontakt auf beiden Geräten. Darunter: selbst scannen, NFC, oder ein kurzer Code aus der Ferne.
6 Per Code, aus der Ferne
Für den Fall, dass ihr euch nicht sehen könnt. Eine Seite zeigt einen kurzen Code, die andere gibt ihn zusammen mit einem geteilten Handle ein.
7 Der Code
Dahinter steckt J-PAKE: Aus dem kurzen Code entsteht ein starker, beidseitig geprüfter Schlüssel. Wer mithört, bekommt pro Versuch genau einen Rateversuch – einen Mitschnitt später durchzuprobieren ist prinzipbedingt unmöglich. Deshalb reicht ein Code, den man am Telefon vorlesen kann.
8 Die Chatliste
„Online“ bedeutet hier konkret: per Nahfunk in Reichweite oder über die Vermittlung verbunden. Dafür schickt die App alle 45 Sekunden ein winziges Lebenszeichen – aber nur, wenn überhaupt eine Verbindung besteht.
9 Der Chat
An der empfangenen Nachricht steht der tatsächlich genutzte Weg – hier „Internet“, weil beide Geräte direkt verbunden waren. Die eigenen Nachrichten zeigen eine Uhr: Sie sind abgeschickt, aber noch nicht bestätigt. Der Haken kommt erst mit der Empfangsbestätigung der Gegenseite, in Gruppen erst von allen.
10 Anhänge & „Einmal“
Ganz oben der Schalter „Einmal ansehen“: Der Empfänger kann das Medium genau einmal öffnen und dabei speichern, danach wird es gelöscht – die eigene Kopie ebenso. Darunter Galerie, Kamera und beliebige Dateien.
11 Sicherheitsnummer
Der Schritt, den fast niemand macht: die Zahlen über einen zweiten Kanal vergleichen und als verifiziert markieren. Erst dann ist ausgeschlossen, dass beim Verbinden jemand dazwischen war. Im selben Dialog sitzen „Verschlüsselte Sitzung zurücksetzen“ und „Kontakt blockieren“ – Letzteres wirkt nur auf deinem Gerät, der Kontakt erfährt nichts davon.
12 Gruppe anlegen
Der Gruppenname läuft durch denselben Filter gegen rechtsextreme Inhalte wie Anzeigenamen. Wer die Gruppe erstellt, bekommt die Rolle „Ersteller“.
13 Gruppen-Info
Jedes Mitglied mit seiner Rolle, dazu Schalter für Moderatorenrechte und ein Knopf zum Entfernen. Es gibt keinen Server, der Rechte prüft – jedes Gerät prüft beim Empfang selbst, ob der Absender die Rolle für diese Änderung hat. Eine manipulierte App kann Behauptungen senden; die anderen Geräte glauben sie nicht.
14 Einstellungen
„Im Hintergrund aktiv bleiben“ hält Empfang und Zustellung am Laufen, auch wenn die App geschlossen ist. „Offline-Verbindungen“ entscheidet, ob TalX Geräte in der Nähe direkt erreichen darf. Darüber steht Sidelink – ehrlich als „Nicht verfügbar“ markiert, weil Android Apps keinen Zugriff darauf gibt.
15 Backup
Der Chatverlauf wird lokal mit AES-256 verschlüsselt und erst dann in den privaten App-Ordner deines Google-Kontos geladen. Welche Inhalte mitgehen, entscheidest du je Typ; das automatische Backup läuft täglich, wöchentlich oder monatlich. Zum Zurückholen braucht es Passphrase und zweiten Faktor.
Echte Aufnahmen aus TalX 0.85.4, für diesen Zweck mit abgeschaltetem Screenshot-Schutz erstellt.
Die Einrichtung in echt
Abschnitt betitelt „Die Einrichtung in echt“-
Erster Start. Alles auf einem Bildschirm: oben der Umschalter zwischen „Neues Konto“ und „Gerät verknüpfen“, darunter Profilbild und Name. „Neues Konto“ erzeugt lokal ein Schlüsselpaar – das ist die gesamte Anmeldung.
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Name und Bild. Der Anzeigename ist Pflicht, das Profilbild optional. Beides lässt sich später jederzeit ändern; Änderungen gehen automatisch verschlüsselt an alle verbundenen Kontakte. Für das Bild gibt es einen Zuschneide-Editor mit Zoom, freier Drehung und Verschieben.
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Berechtigungen. Erst danach fragt TalX nach Rechten – vorher wüsstest du ja nicht, wofür. Nötig sind „Geräte in der Nähe“ (Bluetooth-Suche) und der Zugriff aufs lokale Netz; Benachrichtigungen sind optional. Kamera, Mikrofon und NFC werden erst erfragt, wenn du sie tatsächlich benutzt.
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Ersten Kontakt verbinden. Ohne Kontakt ist die Chatliste leer – es gibt kein Verzeichnis, in dem man jemanden suchen könnte. Genau das ist der Punkt.
Was sich nicht von selbst erklärt
Abschnitt betitelt „Was sich nicht von selbst erklärt“Der Haken bedeutet nicht „abgeschickt“
Abschnitt betitelt „Der Haken bedeutet nicht „abgeschickt““In vielen Messengern erscheint ein Haken, sobald die Nachricht den Server erreicht hat. In TalX gibt es keinen Server, der das bestätigen könnte. Der Haken kommt deshalb erst, wenn das Gerät der Gegenseite den Empfang gemeldet hat – in Gruppen erst, wenn alle Mitglieder gemeldet haben. Bis dahin steht dort „Wartet auf Zustellung“.
Das kleine Symbol an jeder Nachricht
Abschnitt betitelt „Das kleine Symbol an jeder Nachricht“Jede zugestellte Nachricht zeigt, welchen Weg sie tatsächlich genommen hat: Bluetooth, WLAN, Internet, Relay oder Sidelink. Bei gesendeten Nachrichten erscheint es erst mit der Bestätigung – vorher ist der Weg schlicht noch nicht bekannt.
„Post-Quanten-Schutz aktiv“ im Chat-Kopf
Abschnitt betitelt „„Post-Quanten-Schutz aktiv“ im Chat-Kopf“Nach dem Verbinden handeln beide Seiten im Hintergrund ein zusätzliches Post-Quanten-Geheimnis aus. Solange das läuft, steht dort „wird eingerichtet…“. Ist die App der Gegenseite zu alt dafür, sagt TalX das ebenfalls, statt es zu verschweigen.
„Online“ heißt hier: gerade erreichbar
Abschnitt betitelt „„Online“ heißt hier: gerade erreichbar“Alle 45 Sekunden schickt die App ein winziges Lebenszeichen an ihre Kontakte – aber nur, wenn überhaupt eine Verbindung besteht. Besteht keine, gibt es naturgemäß auch keine Präsenzangabe. „Online“ bedeutet also: per Nahfunk in Reichweite oder über den Relay verbunden.
„Einmal ansehen“ gilt für beide Seiten
Abschnitt betitelt „„Einmal ansehen“ gilt für beide Seiten“Ein so gesendetes Medium erscheint beim Empfänger nur als Platzhalter. Antippen öffnet es genau einmal im Vollbild – dabei lässt es sich noch in die Galerie speichern. Danach wird die Datei gelöscht. Das gilt auch für die eigene gesendete Kopie.
Die Sicherheitsnummer ist der Schritt, den fast niemand macht
Abschnitt betitelt „Die Sicherheitsnummer ist der Schritt, den fast niemand macht“Im Chat auf das Schild-Symbol tippen, die Zahlen mit dem Gegenüber über einen zweiten Kanal vergleichen – persönlich oder am Telefon, nicht im selben Chat – und bei Übereinstimmung als verifiziert markieren. Erst dann ist ausgeschlossen, dass beim Verbinden jemand dazwischen war. Ändert sich die Zahl später unerwartet, warnt TalX.
Blockieren ist nicht Löschen
Abschnitt betitelt „Blockieren ist nicht Löschen“Im Chat auf das Schild-Symbol tippen → „Kontakt blockieren“ nimmt von dieser Person nichts mehr an – Nachrichten, Anhänge, Anrufe und Profilangaben nicht, auch nicht in gemeinsamen Gruppen. Der Chatverlauf bleibt dabei erhalten; zum Entfernen gibt es weiterhin den Langdruck in der Chatliste.
Bewusst weiter laufen Empfangsbestätigungen und das Präsenz-Lebenszeichen: Verstummte beides schlagartig, wüsste die Gegenseite sofort Bescheid. Und eine Blockierung überlebt ein Neu-Pairing – auch mit frischem Schlüssel.
Der Schalter „Offline-Verbindungen“
Abschnitt betitelt „Der Schalter „Offline-Verbindungen““Standardmäßig an. Ausgeschaltet stoppt TalX sofort Bluetooth-, LAN- und Sidelink-Suche und kommuniziert ausschließlich über die Online-Wege. Sinnvoll etwa, wenn das Gerät in fremden Netzen nicht sichtbar sein soll – der Preis ist, dass die Zustellung dann von einer Internetverbindung abhängt.
Der Hintergrunddienst und seine Grenze
Abschnitt betitelt „Der Hintergrunddienst und seine Grenze“„Im Hintergrund aktiv bleiben“ hält Empfang und Zustellung am Laufen, auch wenn die App geschlossen ist – mit einer dauerhaften Benachrichtigung, die Android für diesen Fall vorschreibt. Ehrlich dazu: Aggressive Akku-Optimierungen mancher Hersteller können den Dienst trotzdem beenden. Deshalb gibt es im Profil einen Knopf, der direkt zur System-Akkuliste führt.
Kontakte verbinden – welcher Weg wann
Abschnitt betitelt „Kontakte verbinden – welcher Weg wann“| Weg | Wofür er gedacht ist |
|---|---|
| QR-Code | Ihr seid am selben Ort. Eine Richtung scannen genügt – danach steht der Kontakt auf beiden Geräten. |
| NFC | Handys aneinanderhalten. Beim Gegenüber genügt der entsperrte Bildschirm. |
| Code (aus der Ferne) | Ihr seid nicht am selben Ort. Eine Seite zeigt einen kurzen Code, die andere gibt ihn ein – abhörsicher, ideal am Telefon. |
Einen verschlüsselten Einmal-Link erzeugt TalX seit 0.84.2 nicht mehr selbst. Empfangen wird er weiterhin: Ein Link, den jemand früher verschickt hat, öffnet nach wie vor den Verbindungsvorgang.
Mehr dazu: Kontakte verbinden.
